Archiv der Kategorie: Validieren & Benoten

Erste Ergebnisse der Begleitforschung

Erfahrungs- und Wissensaustausch zum Thema Prüfen & Validieren im erwachsenengerechten Pflichtschulabschluss – Doku zur Veranstaltung.

Am 12.12. 2016 gab die Validierungswerkstatt die Möglichkeit, sich intensiv mit dem Thema Prüfen und Validieren im erwachsenengerechten Pflichtschulabschluss zu befassen.
Es wurden Ergebnisse aus der Begleitforschung von IFA (Institut für Arbeitsmarktbetreuung und -forschung Steiermark, Graz) vorgestellt und diskutiert.

Hier zum Nachlesen: DOWNLOAD DER PRÄSENTATION als PDF

Leitfaden für die Validierung

Als aktuelle Handreichung zum Pflichtschulabschluss für Erwachsene veröffentlichte nun kürzlich die  Abt. Erwachsenenbildung II/5 des Bundesministeriums für Bildung, Wien den Leitfaden für die Validierung im Pflichtschulabschluss für Erwachsene  (hier im PDF zum Download).

Die Autorinnen des Leitfadens, Sonja Muckenhuber und Elke Schildberger, stellten diesen auch bereits im Rahmen der Veranstaltung zum  Erfahrungs- und Wissensaustausch zum Thema Prüfen & Validieren im erwachsenengerechten Pflichtschulabschluss vor. Hier die Dokumentation zur Veranstaltung:

Am 12.12. 2016 gab die Validierungswerkstatt die Möglichkeit, sich intensiv mit dem Thema Prüfen und Validieren im erwachsenengerechten Pflichtschulabschluss zu befassen.

Das Fachreferat von Elke Schildberger und Sonja Muckenhuber (BILL- Institut für Bildungsentwicklung, Linz) widmete sich im Rahmen der Präsentation des neuen Leitfadens für Prüfende den Fragen:

  • Wie gestalte ich kompetenzorientierte Prüfungsaufgaben?
  • Wie wird es Lernenden ermöglicht ihre Kompetenzen sichtbar zu machen?
  • Wie formuliere ich Lernergebnisse auf verschiedenen Niveaus?
  • Wie komme ich zu einer „gerechten“ Beurteilung oder Bewertung?

Hier zum Nachlesen: DOWNLOAD DER PRÄSENTATION als PDF

Validierung n.0

Präsentation am … von Elke Schildberger und Sonja Muckenhuber

Workshop: Praxisorientierter Austausch

Nachlese zum Workshop Erwachsenengerechter Pflichtschulabschluss,  Austausch zur pädagogischen Umsetzung
Theater am Lend, Graz am 1. und 2. Dezember 2014

Programm:

  • Begrüßung durch Doris Wyskitensky, MA, bmbf
  • ExpertInnengespräche – Kollegialer Austausch, der sichtbar macht, welchen großen Pool an Know-How die AkteurInnen der Erwachsenenbildung einander zur Verfügung stellen können — unter dem Motto: Wir sind alle ExpertInnen. Gemeinsam mit KollegInnen, unterstützt von ExpertInnen wird in zwei Einheiten an der Gestaltung von Lernangeboten gearbeitet. (Verschiedenste Materialien werden bereitgestellt und auch getauscht.)
  • Impuls-Referat 1 von Elke Schildberger (BiLL, Linz): Was ist erwachsenengerechtes Unterrichten?  Handlungsleitende Prinzipien im Pflichtschulabschluss für Erwachsene – zum Download.
  • Impuls-Referat 2 von Petra Drews-Milalkovits (bfi OÖ, Linz), Kompetenzorientierung-ein-häufig-verwendetes-Modewort? (Download PDF mit PW)
  • Diskussion zur Information und Beantwortung von Fragen zu allgemeinen und rechtlichen Rahmenbedingungen Doris Wyskitensky MA, bmbf
  • Information und Beantwortung von Fragen zur
    pädagogischen Umsetzung des Erwachsenengerechten Pflichtschulabschlusses in Diskussion mit Mag.a Gabriela Khannoussi-Gangoly, bmbf.
Wenn Sie Interesse an weiteren am Workshop entstandenen Fotomaterial bzw. an Daten in höherer Auflösung haben, wenden Sie sich bitte direkt an Photographen josef.legat(at)aon.at. 

 

Neue Prüfungen für Erwachsene

Was soll in den Prüfungen zum Pflichtschualbschluss für Erwachsenen eigentlich validiert werden?

Der PSA zielt darauf ab, dass Erwachsene Grundkompetenzen entwickeln können, diese in den diversen Situationen im Alltag einsetzen und dass Erwachsene durch ihre erworbenen Kompetenzen in der Lage sind, das eigene Leben und das eigene Umfeld aktiv mitzugestalten.

Die Validierungskonzepte im Rahmen des PSA stellen je nach Kompetenzfeld unterschiedliche Verfahren zur Feststellung und zur Sichtbarmachung von erworbenen Kompetenzen dar, wie mündliche Prüfung, schriftliche Klausurarbeit, Projektarbeit und Portfolio. Beim Lösen exemplarischer Aufgabenstellungen werden bestimmte Performanzen gezeigt. Diese werden gemessen und führen zur Erlangung des formalen Pflichtschulabschlusses.

Wissen und Handeln sind aneinander gekoppelt, was sich auch in den Aufgabenstellungen und Bewertungen im Rahmen der Validierungsverfahren wiederfindet. Ein reines Abfragen von Wissen ermöglicht keine lebensnahe, praktische und vor allem keine reflexive Auseinandersetzung mit diesem Wissen. Aber genau darauf zielt der PSA ab. Die Dimensionen Inhalt und Handlung bestimmten wechselseitig die Validierung.

Die Validierung im Rahmen des PSA orientiert sich, genauso wie das Curriculum zum Lehrgang, an den Kompetenzen der Kandidat_innen. Darunter verstehen sich erworbene Kenntnisse, Erfahrungen, Fertig-keiten und Fähigkeiten und die verantwortungsvolle Anwendung dieser in konkreten Situationen und Pro-blemstellungen. Informell erworbene Lernergebnisse spielen dabei genauso eine Rolle wie die Fähigkeit zum Transfer von Wissen.

Einen Leitfaden für Prüfende (VHS Linz) finden Sie unter den Veröffentlichungen des bmukk: http://www.erwachsenenbildung.at.