Netzwerk ePSA 2015 – 2018

Im bundesweit aktiven Netzwerk ePSA kooperieren Akteur_innen aus neun Einrichtungen und setzen vielfältige Aktivitäten und Angebote in den Bereichen der Weiterbildung, Entwicklung, Forschung und Vernetzung. Dies mit dem Ziel chancengerechte, gender- und diversitätssensitive Lernumgebungen zu ermöglichen, Zugangsbarrieren zu reflektieren sowie Übergänge zu weiterführender Bildung, Berufsausbildung und zum Arbeitsmarkt durchlässiger zu gestalten:

  • Im Rahmen des Projektes werden Workshops für Lehrende und Prüfende angeboten und regionale Lerngemeinschaften initiiert – das Programm für die erste Phase erscheint im Oktober 2015.
  • Im Bereich Entwicklung werden Themenkataloge zu inhaltlichen Schwerpunktsetzungen für die Gestaltung von Lernumgebungen erstellt, in denen an den Lebenswelten der Lernenden angeknüpft wird und Interessen individuell vertieft werden können.
  • Es werden vielfältige Materialien zur Anwendung in allen Kompetenzfeldern entwickelt und bereitgestellt – dies erfolgt auf Basis der im Curriculum verankerten Prinzipien und mit Bezug zu den dort formulierten Lernergebnissen. Zudem wird ein umfassender Pool von Prüfungsbeispielen entstehen.
  • Im Feld der Validierung werden Erfahrungen aus der Prüfungspraxis reflektiert, ein Stärken-/Schwächenreport zum aktuellen Validierungskonzept erstellt und an einer Handreichung zur erwachsenengerechten Prüfungspraxis gearbeitet, die sich an den Kompetenzen und Ressourcen der Lernenden orientiert.
  • In der Begleitforschung werden die praktische Umsetzung und Anschlussfähigkeit des erwachsenengerechten Pflichtschulabschlusses in den Blick genommen – Lehrende, Prüfende und Lernende zu ihren Erfahrungen befragt.
  • Die Vernetzungsaktivitäten zielen darauf die Anschlussfähigkeit des erwachsenengerechten Pflichtschulabschlusses zu fördern und docken an den Schnittstellen und Übergängen zu höherer Bildung, Berufsausbildung und Arbeitsmarkt an. Mit Vertreter_innen von unterschiedlichsten Einrichtungen und Organisationen werden Ausschlussmechanismen und Zugangsbarrieren reflektiert, Bedarfe und Möglichkeiten eruiert, Arbeits- und Kommunikationsstrukturen entwickelt.
  • Jährlich stattfindende Tagungen am Bundesinstitut für Erwachsenenbildung in Strobl bieten Raum für Austausch, Vernetzung und Transfer, Inputs von Expert_innen tragen zur Diskussion verschiedener Themenschwerpunkte bei. Die erste Tagung findet im Frühjahr 2016 statt.

Informationen zu den Projektaktivitäten, Ankündigungen von Workshops und Tagungen werden laufend auf der Webseite e-psa.at aktualisiert.

 

Das Projektnetzwerk ePSA wird gefördert aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds und des Bundesministerium für Bildung: